Phytotherapie

Phytotherapie 
bedeutet  das Lindern und Heilen bzw. das Vorbeugen von Krankheiten oder Befindlichkeitsstörungen mit Hilfe von Pflanzen.
Ihre Wurzeln reichen Jahrtausende zurück. So ist die Pflanzenheilkunde z.B. in der Ayurvedamedizin eine wichtige therapeutische Säule,
aber auch in der abendländischen Tradition wurden immer schon Pflanzen zu Heilzwecken verwendet, man denke nur an Hildegard von Bingen oder Paracelsus,
die uns einen reichen Wissensschatz hinterlassen haben und immer noch – oder sollte man sagen mehr denn je - eine Quelle der Inspiration sind.

Erwähnenswert ist auch, dass sich die moderne Schulmedizin größtenteils aus der Pflanzenheilkunde entwickelt hat. Acetylsalicylsäure z.B. – der Wirkstoff von Aspirin –
wurde erstmals aus der Weidenrinde extrahiert, Digitalisglykoside (die u.a. bei Herzinsuffizienz eingesetzt wird) stammen aus dem Fingerhut, usw.

Johanniskrautblüten

Während jedoch in der Schulmedizin die meisten dieser - ursprünglich aus Pflanzen stammenden –Stoffe inzwischen synthetisch hergestellt
bzw. nur bestimmte Wirkstoffe aus Pflanzen extrahiert werden, findet in der Phytotherapie die GANZE Pflanze Verwendung.
Nach dem Prinzip „DAS GANZE IST MEHR, ALS DIE SUMME SEINER TEILE“, werden heilende Inhaltsstoffe in Wasser, Alkohol oder Glyzerin gelöst
bzw. – wie bei ätherischen Ölen – durch Destillation gewonnen.

Für die ganzheitliche Hormonregulation sind die Heilpflanzen ein wahrer Segen und eine ideale Ergänzung der Therapie mit homöopathischen Hormonpräparaten.
Sie kommen z.B. in folgenden Formen zum Einsatz:

  • Cremes
  • Salben
  • Gels
  • Tabletten
  • Dragees
  • Kapseln
  • Tinkturen
  • Flüssigextrakte
  • Arzneitees
  • Badezusätze
  • Wickel
  • Kompressen
    Löwenzahnwurzel


Die Auswahl der Heilpflanzen treffe ich dabei nicht ausschließlich nach ihren Inhaltsstoffen, sondern lasse auch Aspekte der Signaturenlehre, der Astromedizin
sowie die Konstitution meiner Patientinnen und Patienten mit einfließen. Mehr zu diesen Themen finden Sie unter der Rubrik „Wissenswertes“.