Hormonell bedingter Haarausfall

Wie unsere Haut, unsere Blutkörperchen und alle anderen Zellen erneuern sich auch unsere Haare in bestimmten Abständen. Alte Haare fallen aus und neue wachsen nach. Das ist absolut normal und entspricht dem natürlichen Kreislauf.
Von Haarausfall spricht man erst, wenn man über längere Zeit mehr als 100 Haare täglich verliert. So die Definition.

Im Leben gibt es immer wieder Phasen, in denen es zu vermehrtem Haarausfall kommen kann. Besonders in Zeiten der hormonellen Umstellung, wie z.B. während einer Schwangerschaft oder in anderen Phasen erhöhter körperlicher Belastung ist das zu beobachten.

In der Regel pendelt sich dies jedoch nach einer gewissen Zeit von selber wieder ein. Der Leidensdruck wird aber dann richtig groß, wenn kaum mehr neue Haare nachwachsen bzw. die nachwachsenden Haare nach kurzer Zeit schon wieder ausfallen und sich das Haar dadurch insgesamt lichtet oder gar kahle Stellen auftreten.

Die Ursachen für Haarausfall können vielfältig sein. Auch hier ist eine ganzheitliche Betrachtungsweise das Um und Auf:


Wie ist der Hormonstatus? Bei Frauen kommt es z.B. in den Wechseljahren auf Grund der nachlassenden Hormonproduktion häufig zu Haarausfall. Bei Männern und Frauen können – neben vielen anderen Möglichkeiten, hier ist Dedektivarbeit gefragt - eine Dysbalance der Schilddrüsenhormone oder die aktive Testosteronform, das DHT (Dihydrotestosteron) mit am Haarausfall beteiligt sein.

• Besteht seit längerer Zeit übermäßiger Stress oder gibt es (Verlust-) Ängste? Haarausfall kann auch ein Hinweis darauf sein, dass der Mensch als Ganzes aus dem Gleichgewicht geraten ist.

Wie ist der Körper mit Vital- und Mineralstoffen versorgt? Die richtigen Nährstoffe in der richtigen Menge sind überall in der Natur eine Voraussetzung für Wachstum und Gedeihen. Die Haare bilden da keine Ausnahme.

Gesunde Lebensweise? Ist die Ernährung ausgewogen? Gibt es ausreichen Bewegung, Sonnenlicht, Entspannung?

Übersäuert? Ein übersäuerter Organismus kann die unmittelbare Folge schlechter Ernährungsgewohnheiten und ungesunder Lebensweise sein. Unser Blut muss immer im basischen Bereich sein ( pH-Wert 7,3 - 7,45). Entstehende Säuren werden daher sofort mit Hilfe basischer Mineralien neutralisiert. Diese Mineralien können z. B. aus Haarboden entnommen werden und auf Grund des dadurch dort entstehenden Mangels zu Haarausfall führen.

Ist der Darm gesund und funktioniert die Verdauung? Fehl- und Überernährung können unter anderem zu Gärung im Dünn- und zu Fäulnis im Dickdarm führen. Das kann zur Entstehung toxischer Gase führen, die nicht nur den Darm sondern den gesamten Organismus belasten und weiter übersäuern. Mit den o.a. Folgen.

Nebenwirkungen von Medikamenten? Nehmen Sie Medikamente (z.B. Cholesterinsenker, Schilddrüsenmedikamente, hormonelle Verhütungsmittel) ein und leiden Sie unter Haarausfall? Lesen Sie in jedem Fall aufmerksam die Nebenwirkungen auf dem Beipackzettel!

Haarausfall als Symptom einer Krankheit? Haarausfall kann möglicherweise auch eine Begleiterscheinung verschiedener Erkrankungen sein.

Veranlagung? Haarausfall kann auch genetisch (mit)bedingt sein. Auch in diesem Fall spielen die Hormone eine Rolle: es kann eine ererbte Überempfindlichkeit gegen Dihydrotestosteron, vergesellschaftet mit einer erhöhten Konzentration dieses Hormons in der Kopfhaut, vorliegen.

Therapieoptionen bei Haarausfall:

• Ausgleich eines möglicherweise bestehenden hormonellen Ungleichgewichts durch eine ganzheitliche Hormonregulation mit bioidentischen Hormonen
• Optimierung der Ernährungs- und Lebensgewohnheiten
• Entsäuerung und Auffüllen der Vitalstoffspeicher
• Darmsanierung
• Basische Haar-, Kopfhaut- und Körperpflege
• Stressmanagement, Zeitmanagement

Mein Anliegen ist es, durch die Regulation des Hormonsystems und ergänzende Maßnahmen (je nach Ausgangssituation) einen für Sie individuell zusammengestellten Therapieweg zu finden.